„Kann eine KI einen ganzen Ablauf übernehmen statt nur zu antworten?“
Wir setzen Agenten dort ein, wo mehrere Schritte zusammenhängen — mit fest gezogenen Grenzen, Protokoll über jede Handlung und einem Menschen an den Stellen, die es verlangen.
KI-Agenten für mehrstufige Abläufe einsetzen
- Ergebnis
- Agent mit klaren Grenzen
- Für
- Operations & Sachbearbeitung
- Dauer
- 3–5 Monate
Expert:in
Jan Philipp fängt bei Agenten mit den Grenzen an, nicht mit den Fähigkeiten — ein Agent, der vorbereitet, aber nicht versendet, ist für den Anfang meist der bessere. Er sagt auch, wenn ein Ablauf sich nicht eignet und ein Assistent mit Vorschlag die richtige Antwort wäre.
Herausforderung
Ein Assistent, der Fragen beantwortet, ist inzwischen unstrittig nützlich. Die interessanten Abläufe im Haus bestehen aber aus mehreren Schritten: Anfrage lesen, Daten prüfen, Angebot vorbereiten, Rückfrage stellen, Ergebnis eintragen.
Genau da wird es heikel. Ein System, das nicht nur antwortet, sondern handelt, kann auch etwas Falsches tun — und zwar schnell und mehrfach, bevor es jemand merkt. Wer schon einmal eine fehlerhafte Massenmail gesehen hat, kennt das Muster.
Deshalb bleibt es meist beim Ausprobieren. Der Agent läuft in der Testumgebung beeindruckend gut und wird nie scharf geschaltet, weil niemand die Verantwortung für den Fall übernehmen will, dass er sich irrt.
Barriere-Triade
- WollenBremst spürbar mit
- Der Reiz ist groß, die Sorge vor einem selbsttätigen Fehler bremst genauso stark.
- KönnenBremst spürbar mit
- Den geeigneten Ablauf zu erkennen ist schwieriger, als den Agenten anschließend zu bauen.
- DürfenHier hakt es
- Scharf geschaltet wird nur, wenn jemand die Verantwortung übernehmen kann — und das setzt Grenzen voraus.
Lösung
Wir fangen bei den Grenzen an, nicht bei den Fähigkeiten. Was darf der Agent auslesen, was verändern, und wo endet sein Handlungsraum? Ein Agent, der Angebote vorbereitet, aber nicht versendet, ist ein anderes Vorhaben als einer, der beides tut — und für den Anfang meistens das bessere.
Dann suchen wir den passenden Ablauf. Geeignet ist, was oft vorkommt, klaren Regeln folgt und dessen Fehler auffallen, bevor sie teuer werden. Ungeeignet ist alles, wo ein Irrtum still bleibt und sich erst Wochen später zeigt — dort ist ein Assistent mit Vorschlag die richtige Antwort.
Jede Handlung wird protokolliert, mit Begründung und in einer Form, die eine Fachkraft prüfen kann. Das ist keine Kür: Ohne dieses Protokoll lässt sich weder ein Fehler nachvollziehen noch belegen, dass der Agent richtig gearbeitet hat.
Und der Mensch bleibt drin, aber gezielt. Nicht jeder Schritt braucht eine Freigabe, sonst ist nichts gewonnen. Wir legen mit euch fest, an welchen Stellen jemand bestätigt, und drehen diese Schwelle nach den ersten Wochen anhand der Praxis nach — meistens nach unten, weil die Zahlen aus dem Protokoll dann für sich sprechen und niemand mehr im Ungefähren argumentieren muss.
Beschreib uns einen Ablauf bei euch, der aus fünf immer gleichen Schritten besteht. Wir schauen, ob ein Agent ihn tragen kann.