„Wie kommen wir in die Cloud, ohne uns einem Anbieter auszuliefern?“
Wir trennen, was wirklich in die Cloud gehört, von dem, was bleiben kann — und bauen so, dass ein Anbieterwechsel später eine Entscheidung bleibt und kein Projekt.
Cloud-Migration ohne Abhängigkeit vom Anbieter
- Ergebnis
- Portable Cloud-Architektur
- Für
- IT-Leitung im Mittelstand
- Dauer
- 3–6 Monate
Expert:in
Jan Philipp betreibt selbst Software in der Cloud und kennt die Stellen, an denen Bequemlichkeit später teuer wird. Er entscheidet Portabilität deshalb bewusst statt nebenbei — und sagt offen, wo ein herstellergebundener Dienst schlicht die bessere Wahl ist.
Herausforderung
Die Server im Keller sind alt, die Wartung frisst Zeit, und der Druck zu modernisieren ist da. Gleichzeitig ist die Sorge berechtigt: Wer alles zu einem großen Anbieter verlagert, verhandelt in drei Jahren nicht mehr über Preise.
Dazu kommen Fragen, die niemand im Haus abschließend beantworten kann. Wo liegen die Daten am Ende wirklich, wer hat theoretisch Zugriff, was passiert bei einem Ausfall, und was genau steht dazu im Vertrag?
Also bleibt alles, wie es ist. Das ist auch eine Entscheidung — nur eine, die niemand getroffen hat, und deren Kosten in der Wartung versickern statt im Budget aufzutauchen. Bis eine Platte ausfällt oder ein Update ansteht, das sich niemand mehr traut.
Barriere-Triade
- WollenBremst spürbar mit
- Der Wunsch zu modernisieren ist da, die Sorge vor Abhängigkeit bremst ihn aus.
- KönnenHier hakt es
- Was portabel bleibt und was bindet, entscheidet sich in Details, die im Haus niemand überblickt.
- DürfenKaum im Weg
- Rechtlich steht dem Umzug selten etwas im Weg, wenn Speicherort und Verschlüsselung stimmen.
Lösung
Wir sortieren zuerst, statt zu verschieben. Nicht jedes System gehört in die Cloud: manches läuft günstiger weiter, wo es ist, manches gehört abgelöst statt umgezogen, und für einiges ist der Umzug tatsächlich die beste Antwort. Diese Trennung spart mehr Geld als jede Preisverhandlung.
Für alles, was umzieht, achten wir auf Portabilität. Container, offene Schnittstellen und exportierbare Datenformate — nicht aus Prinzip, sondern damit ein Wechsel später eine kaufmännische Entscheidung bleibt. Wo ein herstellergebundener Dienst deutlich besser ist, sagen wir das und halten die Abhängigkeit an einer Stelle fest, statt sie zu verstreuen.
Die Frage nach dem Speicherort beantworten wir konkret statt allgemein: europäische Regionen, wo sie gebraucht werden, Verschlüsselung mit euren Schlüsseln, wo es sinnvoll ist, und ein klarer Blick darauf, welche Daten überhaupt das Haus verlassen müssen. Vieles muss es gar nicht, und das entschärft die Frage schon vor der Vertragsprüfung.
Am Ende steht eine Architektur, die ihr versteht, mit einer Dokumentation, die auch euer nächster Dienstleister lesen kann. Dazu eine Kostenrechnung, die den Betrieb einschließt und nicht nur den Umzug — die Überraschung kommt sonst in Monat vier.
Erzähl uns, welche Systeme euch am meisten Wartung kosten. Wir schauen gemeinsam, welche davon ein Umzug wirklich billiger macht.